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Besondere Gesundheitsrisiken in Singapur

Singapurs Gesundheitswesen gleicht dem in westlichen Ländern und in Sachen Sauberkeit hat der Stadtstaat westlichen Ländern gegenüber sogar einiges voraus. Im Allgemeinen gilt daher, dass Singapur ein relativ sicheres Reiseziel ist, in dem die Gefahr einer Ansteckung mit Tropenkrankheiten o.ä. relativ gering ist. Trotzdem sollte nicht vergessen werden, dass beispielsweise auch Mücken und Nahrungsmittel Träger von Krankheitserregern sein können. Wichtig ist es daher zum einen, nach Möglichkeit den Impfschutz vor der Reise auf Aktualität überprüfen zu lassen und zum anderen, auf Mückenschutz, Nahrungs- und Trinkwasserhygiene zu achten. 

Zu den größten Gesundheitsrisiken in Singapur zählen Erkrankungen und Reizungen des Magen-Darm-Traktes: Generell muss damit gerechnet werden, dass sich in Wasser oder in Speisen, die im Freien zubereitet werden, Bakterien, Parasiten, Würmer, Salmonellen u.ä. befinden. Aus diesem Grund sollte Wasser nur aus Flaschen getrunken und auf Eiswürfel verzichtet werden; Nahrungsmittel sind dann überwiegend unbedenklich, wenn sie lange und heiß genug gegart wurden. Zur Sicherheit sollten Sie Mittel gegen Erbrechen und/oder Durchfall in der Reiseapotheke mitführen.



Chinesische Medizin

Chinesische Medizin ©iStockphoto/chrisgon

Auch die Leberentzündung Hepatitis B ist in Singapur ein großes Thema: Der Erreger ist in ganz Südostasien verbreitet und kann durch Blut oder Körperflüssigkeiten übertragen werden. Eine Impfung ist auch in unseren Breiten sinnvoll, ergänzend sollte man auf Hygiene und ggfs. auf die Verwendung von Kondomen und sterilen Nadeln bzw. Spritzen achten.

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