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Wassersport in Singapur

Singapur besteht zwar aus einer Hauptinsel und mehreren kleineren dazugehörigen Eilanden – ein Strand- und Badeparadies ist der Stadtstaat jedoch nicht unbedingt. Das Wasser ist ganzjährig sehr warm – von Erfrischung kann also keine Rede sein – und leider auch oftmals sehr trübe, schöne Strände gibt es maximal auf Sentosa Island oder im East Coast Park.

Die Lösung: Schwimmbäder! Tatsächlich verfügt jeder Distrikt über ein öffentliches Schwimmbad, sodass selbst Besucher, deren Hotel keinen Pool aufweist, einen Sprung ins kühle Nass wagen können. Die Schwimmbäder gelten i.A. als sehr sauber, sicher und günstig – gleich drei Gründe, die die Singapurer davon abhalten, im Meer baden zu gehen. Auch Taucher werden in Singapurer Gewässern nicht unbedingt das Paradies auf Erden finden. Allerdings bietet es sich an, bei einem der lokalen Anbieter einen Kurs im Swimmingpool zu belegen und dann zum Tauchen nach Malaysia oder Indonesien zu fahren, wo die Tauchbedingungen ungleich besser sind.

Sieht man einmal vom Schwimmen und Tauchen ab, ist Singapur jedoch ein regelrechtes Wassersportparadies: Wasserski und Wakeboarding, zum Beispiel, zählen zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen in Singapur.

Wassersport in Singapur

Wassersport in Singapur ©iStockphoto/Pavol Kmeto

Die Wasserski- und Wakeboarding-Centre stellen festgelegte Parcours und das entsprechende Material zur Verfügung. Auch das Paddeln und insbesondere das Drachenbootfahren erfreuen sich großer Beliebtheit. Drachenboote sind lange Paddelboote, die ursprünglich aufgrund ihrer kunstvollen Bemalung und Schnitzarbeiten tatsächlich wie ein Drache aussahen, als Sportboote jedoch genormt sind und nicht immer über den typischen Drachenkopf und –schwanz verfügen. Mehrmals im Jahr finden Veranstaltungen wie die Singapore River Regatta oder das 11 Dragon Boat Race statt, Drachenbootrennen und zugleich einige der größten und aufregendsten Veranstaltungen des Jahres. Wen der Takt der Trommeln oder Gongs und die begeisterten Rufe der Zuschauer nicht mitreißen können, der hat zumindest seinen Spaß bei all den Feierlichkeiten und Glücks-Zeremonien, die die Rennen begleiten.



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