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Märkte in Singapur

Natürlich macht es Shoppingfans Spaß, die zahlreichen Malls, Centers und Einkaufsstraßen nach Schnäppchen und besonderen Souvenirs zu durchstöbern. Mindestens genauso spannend ist jedoch auch ein Besuch auf den Märkten Singapurs. Zum Teil auf offener Straße, zum Teil in alten Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert gelegen bieten sie, was viele Reisende mit Asien verbinden: Eine aromatische, bunte Vielfalt an Gewürzen, Kräutern und anderen Lebensmitteln, unzählige Stoffe, noch mehr Nippes und zahllose Begegnungen mit neugierigen, offenen Menschen.

Zu den interessantesten Märkten zählt zweifelsohne der Lau Pa Sat Festival Market: Seit 1973 gilt als der älteste Markt Singapurs als nationales Monument. Er liegt nahe der Raffles Place MRT Station und dem One Raffles Quay in einer Markthalle, die mutmaßlich 1894 erbaut wurde. Der Lau Pa Sat ist ein reiner Food Market – aber was für einer! Von früh morgens bis spät in den Abend hinein drängen sich hier die Menschen, um einige der unglaublichen Köstlichkeiten aus den verschiedenen Stalls zu probieren. Im Gegensatz zu so manchem teuren Restaurant speist man hier in wunderbarer Lage am Quay, genießt vielfältige authentische Küche – und das alles zu erschwinglichen Preisen. Ein Muss: Satay-Fleischspieße mit Erdnusssoße, Chili Crab, Curry Fish Head und zum Abschluss einen aromatischen Kopi.



Markt in Singapur

Markt in Singapur ©TK

Ebenfalls ein Erlebnis für sich ist der etwas versteckt liegende Geylang Serai Wet Market nahe der Haltestelle Paya Lebar in Ostsingapur. Hier gibt es alles, was man im Alltag braucht, angefangen von Lebensmittel und Ess-Ständen bis hin zu wunderbaren, farbenfrohen Stoffen. Achtung: Insbesondere in den Abendstunden, ganz besonders aber abends zum Ramadan ist der Marktregelrecht überfüllt. Wenn Sie unbedingt eine Durian probieren möchten – tun sie es hier. In der Nähe des Marktes befindet sich ein kleiner Park, wo sich der Durian-typische Gestank zumindest schneller verzieht als in einem geschlossenen Zimmer…

Auch in Little India werden immer wieder Märkte abgehalten – unter anderem trifft man hier auf den Bugis Street Market. An das frühere Rotlichtviertel erinnert maximal noch ein Sexshop. Ansonsten findet man hier zahlreiche Schuhhändler und Klamottenstände, Imbissbuden und Pflegestudios.

In jedem Fall einen Ausflug wert ist das Changi Village in Ostsingapur: Hier geht es ruhiger als in Downtown zu, geradezu entspannt, Ausländer fallen hier eher auf als in anderen Teilen der Stadt. Wer sich trotzdem hintraut, wird in den engen Gassen, den alten Shophouses und nicht zuletzt im Hawker Center so manches kleine Juwel entdecken: Hier gibt es authentische Küche, günstige Kleidung, lokaltypische und indische Stoffe, Elektronik uvm. Unser Tipp: Schauen Sie ruhig auch mal bei den vielen kleinen Bäckereien und Konditoreien vorbei – neben typischen Süßspeisen und traditioneller Ananastorte finden Sie hier auch Leckereien aus der Durian-Frucht.

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