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Pulau Ubin

Die „Granatinsel“ Pulau Ubin liegt zwischen Malaysia und Singapur – und stellt einen extremen Kontrast zu beiden Ländern dar. Wer dort nach etwa 20-minütiger Bumboot-Fahrt ab Changi Point ankommt, betritt eine andere Welt, in der die Uhren scheinbar stehengeblieben sind. Nach der Stilllegung der alten Minen und der Umsiedlung eines Teils der Bevölkerung hat sich Mutter Natur hier zurückgeholt, was ihr zusteht. In der Folge ist die ganze Insel in einen Naturpark umgestaltet worden. Und der kann nur per Fahrrad oder zu Fuß erkundet werden.
Pulau Ubin bietet einen harmonischen Gegenentwurf zur Hektik von Singapur City: Statt fließendem Wasser und Hochhäusern gibt es hier dichten Dschungel und vereinzelte Dörfer, auf die sich die rund 100 Einwohner verteilen. Die Bewohner von Pulau Ubin leben größtenteils in den traditionellen Kampong-Hütten, den für die Region typischen Pfahlbauten. Kaum lässt man das Dorf mit seinen Fahrradverleihern und wenigen Shops hinter sich, taucht man ein in eine Welt aus Mangrovensümpfen und dichten Wäldern, ehemaligen Kautschukplantagen, verlassenen Steinbrüchen und vereinzelten Kokospalmenhainen. Auch zahlreiche Durianbäume findet man hier, ebenso wie Bananen, Papayas oder Mangos, die die Bewohner der Pulau Ubin in ihren Gärten ziehen. Interessant ist auch ein Trip in den Osten der Insel: Bei Niedrigwasser kann man bei einer Tour am natürlichen Strand Chek Jawa zahlreiche Teppichanemonen, Schwämme, Korallenbänke und Seegraswiesen entdecken, die zahlreichen seltenen Tieren einen Lebensraum bieten.

Pulau Ubin

Pulau Ubin ©TK

Das Naturparadies ist übrigens auch ein Eldorado für Mountainbiker: Der Ketam Mountain Bike Park rund um den Ketam Quarry bietet fortgeschrittenen Mountainbikern auf mehr als einem Dutzend Strecken unterschiedlichste Herausforderungen und Schwierigkeitsgrade. Wer sich angesichts der Temperaturen und Luftfeuchtigkeit weniger für Sport begeistern kann, findet mit dem Tua Pek Kong Tempel, dem Thai Buddhist Tempel und dem Schrein des deutschen Mädchens willkommene Abwechslung.



Kommentare

Niko 5. November 2010 um 11:35

Ein Besucht lohnt sich auf jeden Fall


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