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Arab Street & Umgebung

Orientalische Düfte betören die Sinne, traumhafte Stoffe liegen in Ballen gestapelt in den schmalen Geschäften und während der Ruf des Muezzins von der Sultan Moschee erklingt und ein Anwohner mit typischer Hadji seinen Gebetsteppich ausbreitet, eilt noch schnell eine verschleierte Frau vorbei. Ja, wir befinden uns noch immer in Singapur – allerdings in einem Stadtviertel, das insbesondere von Muslimen bzw. Menschen arabischer Herkunft bewohnt wird.

Dieses kleine, aber sehr überzeugende Stück Orient findet man in und um die Arab Street herum. Dominiert wird das Viertel von der prächtigen, alles überragenden Moschee, die mit ihrer goldenen Kuppel und den palmengesäumten Straßen, die auf sie zuführen, einem Märchen aus 1001 Nacht entsprungen sein könnte. Typisch für die Arab Street sind aber auch die zahlreichen bunten Shophouses. Die traditionellen schmalen Häuser mit ihren schön verzierten, hohen Fenstern beherbergen im Untergeschoss bis heute ein Ladengeschäft, in den Obergeschossen wohnt die Familie.

Arabisches Viertel

Arabisches Viertel ©TK

Und was es hier zu entdecken gibt! Während sich der eine auf Korb- oder Lederwaren spezialisiert hat, verdient der nächste seinen Lebensunterhalt mit Schmuck oder Parfum, sein Nachbar bietet Teppiche an und gegenüber, im Laden den Stoffhändlers oder Schneiders kommt man vor lauter Stoffen gar nicht richtig ins Haus hinein. Oftmals geht es hier zu wie auf einem Basar, im besten Sinn des Wortes: Es wird gehandelt und gefeilscht, gescherzt und auf die neu geschlossene Freundschaft getrunken. Schon allein die lebendige Atmosphäre der Arab Street macht einen Besuch zum absoluten Muss.



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