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Traumurlaub Singapur

Der Inselstaat Singapur liegt geografisch südlich der Straße von Johor, die die Grenze zu Malaysia bildet und der Straße von Singapur, zum Nachbarn Indonesien. Dies war alles, was ich über die kosmopolitische Metropole Singapur wusste, als sich die Flugzeugtür öffnete und ich mich erwartungsvoll Richtung Ausgang bewegte.

Ein funkelnagelneuer Flughafen erwartete uns. Lange Laufbänder, eine mit einfachen Englischkenntnissen verständliche Beschilderung leitete uns zur Gepäckausgabe.
Das Gepäck kam schnell, die Einreiseformalitäten waren einfach, der Beamte freundlich.

Mit dem Taxi ging es ins etwa 25 Min. entfernte Stadtzentrum zum Hotel auf westlichem Niveau. Nach Studium des Stadtplans führte mich mein erster Weg ins nahegelegene Chinatown. Hier wimmelt es Straßenhändlern, die meist unaufdringlich ihre Waren feil bieten. Es ist der beste Platz die unausweichlichen Mitbringsel kaufen zu können. Man wird sie nirgends in der Stadt preiswerter finden.

Singapore River

Singapore River ©TK

Ich wollte gleich am ersten Tag etwas „Kultur schnüffeln“, weit laufen musste ich hierzu nicht. Einer der schönsten Hindu – Tempel liegt etwa 5 Gehminuten vom Zentrum Chinatowns entfernt. Er ist kostenlos zu besichtigen. Eine Besichtigung macht hungrig, indisches Essen sollte Abhilfe schaffen. Das Essen in den Hawker Centern, die man an jeder Ecke Singapurs findet, ist unglaublich vielfältig und preiswert. Sorgen um den „europäischen Magen“ muss man sich nicht machen, die Garküchen, auch wenn sie manchmal etwas abenteuerlich aussehen, sind ständig überwacht. Das Resultat der letzten Überprüfung hängt im Kassenbereich. Die Kennziffern A, B und C bedeuten keine Beanstandungen.

Singapur ist nicht nur eine stets boomende Wirtschaftsmetropole, es ist auch gespickt mit Sehenswürdigkeiten. Alles ist auf engstem Raum, mit dem Taxi, außerhalb der Rushhour, immer innerhalb weniger Minuten zu erreichen. Preiswerter bewegt man sich mit der MRT, der U-Bahn Singapurs. Das Netz ist weitgehend gut ausgebaut und wird stets erweitert.

Von der Anmietung eines Leihwagens rate ich ab. Abgesehen vom Linksverkehr würde ich den Fahrstil der Einheimischen zumindest als stark gewöhnungsbedürftig bezeichnen. Ich habe, nach meiner ersten selbstständigen Autofahrt durch das schlecht beschilderte Singapur, einige graue Haare mehr zählen müssen.

Als Sehenswürdigkeiten möchte ich hier beispielhaft nur den „Singapore Flyer“, das größte Riesenrad der Welt, 2 neue Spielcasinos der Superlative, aber auch die Bilderbuchstrände von Sentosa nennen. Für Naturliebhaber sind das Wetland Reserve und der Bukit Timah Park ein echtes Erlebnis. Den schönsten Ausblick auf die Stadt hat man von der Bar des Schweizer Hotels aus etwa 226 m Höhe.

Singapur ist ein Einkaufsparadies. Die Orchard Road ist geradezu gespickt mit gigantischen Shopping Malls. Selbst hier, wo alle Nobelmarken der Welt eine Niederlassung haben, sind die Preise vergleichsweise günstig.  Das Nachtleben Singapurs kann man an hauptsächlich 2 Orten genießen, im Stadtzentrum, an der Orchard Road im Orchard Tower, oder auch in einem der vielen Pubs am romantischen Clark Quay.

Auf das wirklich „sündige Singapur“ stößt man etwas außerhalb des Zentrums im Stadtviertel Geylang. Selbst hier, in einem der schmutzigsten Teile der Stadt kann man sich jeder Zeit sicher fühlen. Abschließend möchte ich noch erwähnen, dieser erste Aufenthalt führte dazu, dass ich danach, zurück in Deutschland, stets Fernweh verspürte und letztlich 2009 nach Singapur ausgewandert bin.

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