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Reisebericht Singapur

Der Stadtstaat Singapur hat uns schon immer einmal gereizt und im letzten Jahr war es dann endlich so weit, dass wir in den langersehnten Urlaub aufbrechen konnten. Als Abflughafen haben wir uns, wegen der räumlichen Nähe, für Düsseldorf entschieden und ergatterten einen bezahlbaren Flug mit Zwischenstopp in Dubai. Während viele über den langen Flug sicherlich schimpfen war es für uns, meinen Mann und mich, einfach nur aufregend und spannend. Wörtlich gesprochen verging für uns die Zeit wie im Fluge. Wir hatten Außenplätze, ich saß am Fenster, wo man zwar die meiste Zeit nicht wirklich etwas sehen konnte, doch immer wieder zog es meinen Blick trotzdem nach draußen. Nur über das Essen braucht man nicht weiter zu diskutieren, aber da waren wir ja von vielreisenden Freunden und Kollegen schon gewarnt worden und hatten uns entsprechend darauf eingestellt.

Die Ankunft am Flughafen von Singapur war gigantisch und umwerfend. Auch das im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Wärme und die hohe Luftfeuchtigkeit ließen uns innerhalb von wenigen Minuten ermatten. Bei rund 85 Prozent liegt die Luftfeuchtigkeit in Singapur, so hatten wir schon im Reiseführer gelernt. Und auch, dass die Temperatur konstant bei über 30 Grad liegt und es kaum Temperaturunterschiede gibt. Gefühlt war das aber noch mal wieder eine andere Erfahrung. Auch wenn mein Mann sofort sehnsüchtig auf die vielen wartenden Rikschas schaute, so wollte er während des Urlaubs auf jeden Fall einmal reisen, war ich doch froh, dass wir mit dem Wagen zum Hotel fahren konnten.

Esplanade

Esplanade ©TK

Wir hatten uns für das Albert Court Hotel mitten in Singapur entschieden, welches preislich im Mittelfeld der Hotelangebote rangiert und ziemlich zentral in der City liegt. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln konnte man von dort aus nahezu die gesamte Stadt erreichen. Insgesamt hatten wir mit unserem Hotel eine gute Wahl getroffen, es war ordentlich und sauber.

Am nächsten Tag konnte es dann endlich richtig losgehen und nach einem leckeren Frühstück brannten wir beide darauf, soviel wie möglich von Singapur kennen zu lernen. Also ging es erst einmal zu Fuß los und wir erkundeten die Stadt ausgiebig. Wieder konnten wir feststellen, wie recht unser Reiseführer doch hatte, denn es war tatsächlich gut erkennbar, dass wir uns in der saubersten Stadt der Welt bewegten. Die zahlreichen Restriktionen und Verbote wurden durch eine sehr präsente Polizei gestützt, so dass man außerdem nie das Gefühl hatte, in einer unsicheren Gegend zu sein. Zum Abschluss unserer Stadterkundung bummelten wir über die Orchard Road, die Einkaufsstraße von Singapur.

Als große Naturfreunde wollten wir uns aber besonders die Parks und Gärten Singapurs mit ihren vielseitigen Tier- und Pflanzenarten ansehen. Der Botanische Garten, der im Jahr 1822 von Thomas Stamford Raffles gegründet wurde, zog uns voll in seinen Bann. Über 500.000 verschiedene Pflanzenarten und mehr als 3.000 Orchideenarten sind auf dem 67,3 Hektar großen Gelände zu bewundern, für dessen Erkundung wir uns einige Tage Zeit nahmen. Auch eine Nacht-Safari im Zoo von Singapur ließen wir uns natürlich nicht nehmen

Insgesamt verbrachten wir eine zweieinhalbwöchige Reise inklusive Hin- und Rückflug, die – natürlich – leider viel zu schnell vorbei war. Kaum hatten wir Zeit die nähere Umgebung richtig zu erkunden, von den spannenden Dschungelgebieten, Reservaten und Mangrovenwäldern bekamen wir leider kaum etwas zu sehen – und werden deshalb auf jeden Fall noch einmal wiederkommen.

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