Egal wo man sich in Singapur befindet, über kurz oder lang stößt man auf eine Vielzahl an religiösen Bauwerken. Selbst in Stadtvierteln wie Geylang, dem Rotlichtviertel Singapurs, tauchen überdurchschnittlich viele Moscheen, Tempel und Schreine auf – oftmals sogar genau nebeneinander. Was aber hat es mit der Religiosität der Singapurer auf sich? Warum gibt es hier so viele Bauwerke mit religiösem Bezug?
Singapur ist ein Vielvölkerstaat, in dem nicht nur unterschiedliche Kulturen sondern auch unterschiedliche Religionen blühen. Eine Staatsreligion gibt es nicht – wer von den Einwanderergruppen sollte auch entscheiden, welche Religion die Nummer eins im Lande werden soll? So kommt es, dass jede religiöse Gruppe ihre Nische hat.

Da natürlich auch jedes Stadtviertel sein Gotteshaus benötigt kommt es zu dieser Vielzahl an Tempeln und Moscheen, Kirchen und Schreinen – ganz zur Freude der Besucher aus aller Welt, die über den Farben- und Detailreichtum hinduistischer Tempel ebenso staunen wie über die goldene Pracht der Moscheen.